Archiv für März 2011

29
Mär
11

Jörg Kachelmann hat geheiratet

Wie in „Der Spiegel“ zu lesen ist, hat Jörg Kachelmann geheiratet. Es soll eine Zeugin sein.

Bild.de berichtet auch darüber.

Denken Sie sich hierzu bereits etwas? – Hierzu gebietet sich erst einmal Schweigen, denke ich. Mindestens Zeit zum Nachdenken.

19
Mär
11

Wetten dass ..? vom 19.03.2011

Freilich gibt es ein anderes Leben neben der Katastrophe. Wetten dass ..?
Thomas Gottschalk hat unlängst seinen Abschied angekündigt. Somit ist die Sendung „Wetten dass ..?“ als eine seiner letzten natürlich ein Muß. Für mich aber auch wegen Catherine Deneuve, die neben Til Schweiger und Jasmin Gerat, beide im Film Kokowääh zu sehen, auftritt. Catherine Deneuve ist bei Thomas Gottschalk ein weiteres Mal zu Gast und stellt den Film „Das Schmuckstück“ vor. Sie gehört zu den Wettpaten ebenso wie Markus Lanz, der am „Wettlauf zum Südpol“ gegen eine Mannschaft aus Österreich (mit dem legendären Wintersport-Talent Hermann Meier) teilgenommen hatte. Darüber hat das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) eine fünfteilige – übrigens sehenswerte – Dokumentation gemacht, von der noch zwei Teile zu sehen sind; leider wird die Dokumentation, also eine ZDF-Eigenproduktion, stellenweise an sehr unattraktiven Programmplätzen kurz vor Mitternacht bzw. später ausgestrahlt; man fragt sich, was sich das ZDF dabei gedacht hat bzw. ob überhaupt jemand vom ZDF gedacht hat. Ohne die Mediathek wären die Produktionskosten im Hinblick auf die schwachen Einschaltquoten nicht zu rechtfertigen.

Im Unterhaltungsteil stellt Herbert Grönemeyer sein Album „Schiffsverkehr“ vor. Zu Herbert Grönemeyer hat sich Arno Orzessek von Deutschlandradio Kultur zwar nicht zustimmend, aber doch so köstlich wie hier geäußert: „… Wörter, die wie kleine Winterkartoffeln aus dem Mund kollern“. Das ist zwar von Alex Rühle, aber es könnte von Arno Orzessek sein.
Christa Wolfs „Störfall“ aus dem Jahr 1987 bezeichnet Arno Orzessek als „Text ohne Halbwertzeit“, also als bleibend gültig. Dabei erinnere ich mich noch gut, diesen Text für meine Magisterarbeit als wenig brauchbar für eine maßgebliche Gegenperspektive aus der ehemaligen der Atomkraft positiv gegenübrstehenden DDR gehalten zu haben, woran ich auch heute noch festhalte; Christa Wolf hat sich literarisch m.E. nur soweit engagiert, soweit es ihr nicht schaden konnte. Aber das ist eine andere Geschichte.
Bruno Mars macht übrigens recht hörenswerte Musik – wenn man es nicht jeden Tag hören muß.
Ein Glanzlicht – man braucht nicht „Highlight“ zu sagen, nicht wahr? – sowohl im Unterhaltungs- als auch im Spielteil ist selbstverständlich Udo Jürgens, den Thomas Gottschalk zu Recht ebenbürtig neben Charles Aznavour und anderen Chansonniers nennt.

19
Mär
11

Die Kraft der Zerstörung. Japan im März 2011. Natur und Technik in Medien und Politik

„Die Natur braucht uns nicht. Aber wir brauchen die Natur.“ – Erinnert sich noch jemand an diesen Werbeslogan?
Die „New York Times“ zeigt auf ihrer Homepage klare Satellitenbilder der zerstörten Atomanlage in Fukushima.
Ein Japaner filmt vom Balkon eines Hauses in Kesennuma die vor ihm liegende Straße, die sich innerhalb von wenigen Minuten mit Wasser füllt, und zeigt, wie der Tsunami die Wassermassen tosend durch die Straßen treibt; teilweise fast senkrecht im Wasser stehende Autos wie kieloben treibende Boote führt das Wasser mit sich. In der näheren Umgebung ist auf einmal zu sehen, wie Dächer im Bild vorüberziehen, und es wird schnell klar, daß die Kraft des Wassers die Häuser vom Grund weggerissen hat, die sich nun – den Schutt vor sich her schiebend – an den Wänden anderer Häuser krachend, quetschend und quietschend vorbeidrücken. Knapp sechseinhalb Minuten dauert der Film:
Zu den erschütterndsten Bildern gehören ohne Zweifel diejenigen mit den Schiffen, in denen das Wasser sie unter die Brücke drückte: Das waren Bilder von überlaufenden Flüssen. Da waren doch sicher Menschen an Bord.
Bei dieser Gelegenheit und nicht nur jetzt sollten die Gedanken bei den sog. „Liquidatoren“ sein, den Technikern der Atomanlage Fukushima, die ihr Leben dafür einsetzen, für die Mehrheit der anderen Menschen Schlimmeres zu verhüten, und alles Menschenmögliche tun, die Gefahr atomarer Strahlung abzuwenden ­– ganz so wie die völlig unzureichend geschützten Techniker, die nach dem GAU von Tschernobyl im Frühjahr 1986 alles daran gesetzt hatten, die Schäden so gering wie möglich zu halten, und die fast alle in kurzer Zeit gestorben sind. So Hiltrud Schwetje bei „Markus Lanz“ (15.03.2011, 63. Minute)
Wer früher in Becquerel (atomare Belastung z. B. von Lebensmitteln) rechnete, soll das jetzt in Mikrosievert tun. Heute, 16.03.2011, ist Wikipedia für den Begriff „Mikrosievert“ nicht gerüstet, nur für Sievert. Hier zu Becquerel

Dies und mehr ist zu erfahren in der teilweise sehr emotional geführten Diskussion bei „Markus Lanz“ vom 15.03.2011.

Was ich denke:
Das seit 15.03.2011 laufende Moratorium der Bundesregierung ist nur ein Feilschen – um Wählerstimmen in den Landtagswahlen, um die Gunst der Atomlobby etc.
Aktualisiert 18.03.2011:
Inzwischen gilt das Moratorium als der größte politische Fehler von Bundeskanzlerin Angela Merkel: Das seit 15.03.2011 laufende Moratorium der Bundesregierung ist verfassungsrechtlich bedenklich, wie man seit heute, 18.03.2011, weiß; außerdem sind Schadensersatzklagen seitens der AKW-Betreiber zu befürchten.
Aktualisiert 19.03.2011:
Soeben habe ich auf phoenix vernommen, wie die Deutschen Energie sparen:
„Das Schwierigste für mich ist der Verzicht auf die elektrische Zahnbürste“, sagt eine Frau.
WAS?! Na, das sind Luxus-Sorgen! (Übrigens sind elektrische Zahnbürsten nicht im gewünschten Maße effizient, wie mir zwei Zahnärzte bestätigen.)

Mitnichten kann man von einem Gesinnungswandel sprechen. … und wenn wir die anderen europäischen Staaten betrachten: Wie scharf sind die auf eine veränderte Strategie i.S. Energie? Schweden, Finnland, Frankreich usw. Ich wünsche mir ein viel aktiveres Nordeuropa gegen die Atomkraft – wohl wissend um die Unabhängigkeit, die auf dem Spiel steht.
Vermutlich haben wir  zu resümieren, daß Europa gerade so weitermacht wie bisher. Dafür spricht nach den letzten zwei Tagen einfach zuviel.
Mir ist es bitter, das zu registrieren, und natürlich wünsche ich es mir anders, aber:
Der Bundesregierung war das Desaster in Japan offenbar zu weit weg, damit sie daraus lernt.

14
Mär
11

Das Ende des Atomzeitalters? Die Umwelt- und Atomkatastrophe in Japan und die Folgen für die Welt

Das Magazin „Der Spiegel“ titelte am heutigen Montag nach der Erdbebenkatastrophe in Japan „Das Ende des Atomzeitalters“ (Heft 11/2011). Der größte anzunehmende Unfall (GAU) von Tschernobyl ist fast genau 25 Jahre her, und noch immer werden bei Wildschweinen in Südbayern erhöhte Strahlenwerte gemessen – darauf weist Physiker Ranga Yogeshwar mehrfach hin. Siehe auch nach bei der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS), die dem Umweltministerium zuarbeitet; die Homepage ist stellenweise überlastet.
Offenbar fehlt den Menschen die Fähigkeit der Empathie bzw. eine gehörige Portion davon.
Offenbar fehlt den Menschen „nur“ die Fähigkeit zur Anschauung, um hierzulande Entscheidungen für oder gegen Atomkraftwerke (AKW) zu treffen. Es muß erst so etwas wie die Erdbeben-/Tsunami-Katastrophe in Japan passieren, um sich der Frage „Atomkraft – ja oder nein“ zu stellen – dies trifft jedenfalls auf die Bundesregierung zu, deren Verlautbarungen (zuletzt dreimonatiges Moratorium, 14.03.2011) sich seit letzten Samstag sukzessive hin zu einem Nein der Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken entwickelt, nicht nur dank der zu erwartenden Landtagswahlen. Das AKW Neckar-Westheim wurde bereits vom Netz genommen, Biblis A könnte bald folgen.
Japan verfügt über 55 Atomkraftwerke, von der Umweltkatastrophe sind derzeit elf Kernkraftwerke betroffen. Der Inselstaat Japan hat sich aus Gründen der Geografie bzw. der Unabhängigkeit für die Atomkraft als Energiequelle entschieden. Allerdings geht Japan mit Energie ähnlich großzügig um wie die Vereinigten Staaten von Amerika. So könnten allein zwei Atomkraftwerke eingespart werden, wenn Japan auf die 3 Millionen Straßenautomaten für Heiß- und Kaltgetränke verzichten würde …
Der Energiebedarf in der Bundesrepublik wird nur zu 16 % von Atomkraft gedeckt, wie u.a.  letzten Sonntag im von Jörg Schönenborn moderierten „Presseclub“ zu hören war, es wird sogar Energie exportiert. Es entstehen also keine ernstzunehmenden Versorgungslücken bei Abschaltung der AKW – Verluste in der Atomwirtschaft gäbe es freilich.
Nicht Erdbeben oder Tsunami sind in Deutschland die Gefahr für Atomkraftwerke. Die Ereignisse in Japan eins zu eins auf Mitteleuropa zu übertragen ist keine ernsthafte Kritik. Allerdings ist jede Gefahr, die die Stromversorgung eines AKW beeinträchtigt, ein Risiko auch für deutsche Atomanlagen.
Noch mal zur Erinnerung: Wir Steuerzahler bezahlen die Atomindustrie doppelt und dreifach: einmal mit den vielen Zuwendungen für die Industrie per Regierungsbeschlüsse, zum anderen als Kostenträger für das atomare Endlager Asse und nicht zuletzt mit unserer Gesundheit, so zu sehen beim WDR-Wissenschaftsmagazin „Quarks & Co“ mit Ranga Yogeshwar. – Da letztgenannter Link neuerdings Probleme macht, hier ein Ersatz-Link.

10
Mär
11

Datenschnüffelei auf kapitalistisch und digitale Schizophrenie. Risiken in der vernetzten Welt

Alarmierend und skandalös – so lassen sich die Erkenntnisse der ARD-Reportage „Angriff aus dem Internet“ charakterisieren: unfaßbar, in welchem Ausmaß die Online-Kriminalität inzwischen die Gesellschaft belastet. Der Grimme-Preisträger Klaus Scherer hat brisante Informationen zu Identitätsdiebstahl, Kreditkartenbetrug und Spionage aus der sog. Global Community zusammengetragen, FBI-Ermittler begleitet und die zahlreichen Risiken in der Informationsgesellschaft recherchiert. Aufhänger der brisanten Reportage ist der Mißbrauch von Daten über Webcams, mit denen Kriminelle andere Menschen überwachen, die mit ihrer Webcam online sind. Über Cyber-Kriminalität besonders im Bereich von Politik und Wirtschaft äußern sich der Chef des Bundeskriminalamts Jörg Ziercke und der US-amerikanische Cyber-Experte Richard Clarke. In 24 Stunden lassen sich über Online-Kriminalität 10 Millionen Dollar verdienen.
In dem ARD-Politmagazin „Monitor“ vom selben Tag wird gezeigt, daß man heute mit seinem virtuellen Ich zu leben hat („Ich klicke, also bin ich“). Haben wir nun doch George Orwell’s „1984“ zu gewärtigen?
Bereits gestern war im Medienmagazin „Zapp“ vom Norddeutschen Rundfunk (NDR) eine weitere Lektion in Sachen Facebook bzw. dem Umgang mit persönlichen Daten dieses sozialen Netzwerks zu lernen. Wie der inzwischen mit 50 Milliarden US-Dollar geschätzte Konzern aus der Kommunikationsbranche Profit aus privaten Daten schlägt, schildert Jasmin Klofta in diesem Beitrag. Zu Wort kommen Sascha Adamek, der Autor des Buches „Die facebook-Falle – Wie das soziale Netzwerk unser Leben verkauft“, und Michaela Zinke, Juristin beim Bundesverband Verbraucherzentrale, die Facebook als „beratungsresistent“ bezeichnet.
Über 16 Millionen Deutsche nutzen inzwischen Facebook. Wer Facebook seine Daten zur Verfügung stellt, gibt sie an Facebook als neuen Besitzer dieser Daten ab. Der Facebook-Nutzer ist vor allem als Werbeträger (z. B. über den „Gefällt mir“-Button) interessant: Je mehr „Freunde“ der Nutzer hat, desto besser; über Cookies weiß Facebook noch vor der Registrierung des Nutzers, wo dieser sich im Netz bewegt. Deshalb ist für jeden Facebook-Nutzer die sog. „umgehende Personalisierung“ notwendig; ohne die kann Facebook nicht expandieren, und genau darin besteht die Effizienz des Geschäftsmodells. Damit ist Facebook cleverer als „Horch und Greif“ aus Herrschaftszeiten der SED.
Die Datenschutzbestimmungen von Facebook (derzeit 6000 Wörter) sind „länger als die Seiten der amerikanischen Verfassung“ (Adamek). Transparenz scheint eine Einbahnstraße zu sein, betrachtet man die Praxis von Facebook im Umgang mit persönlichen Daten der User im Vergleich zum Einblick in das eigene Unternehmen.
Interessant, wenn auch älteren Datums, ist die Geschichte des Facebook-Mitglieds Nestlé und seiner „Freunde“.
Daß die Gefährdung bei allzu leichtfertiger Datenpreisgabe auf dem Facebook-Portal auch lebensbedrohlich sein kann, ist seit 2009 bekannt. So nutzt die iranische Polizei Profile auf Facebook, um die Kontakte von Demonstranten und Regimegegnern auszukundschaften.

07
Mär
11

Kolumne zum Aschermittwoch

Die letzten Wochen rauschte es dank der Causa Guttenberg nur so im Blätterwald, freilich gab es auch in Radio und Internet reichlich Information. So gaben leicht zu habende Klicks in Netz-Umfragen – manchmal zu deutlich (so daß sie rasch wieder aus dem Netz verschwanden) – Aufschluß über das starke Pro in der Pro-und-Contra-Abfrage zum Rücktritt von Karl-Theodor zu Guttenberg und seinem erschwindelten Doktortitel.
Allerdings gab es in der jüngsten Vergangenheit noch andere Debatten.
An dieser Stelle wieder einmal ein Hinweis auf die eine oder andere Radioperle, dieses Mal vom Deutschlandradio und hier besonders die spitzen wie griffigen, vor allem aber tagesthematisch geschlossen komponierten Kulturpresseschauen von Arno Orzessek, die im Deutschlandradio in der Sendung „Fazit“ in unregelmäßigem Wechsel zu hören sind, z. B. warum „Wir sind Helden“-Frontfrau Judith Holofernes recht hat, wenn sie sagt, die „Bild“-Zeitung ist gefährlich, und womit ein Schüler bei Grundschullehrerin Ursula Sarrazin, Ehefrau von Thilo Sarrazin, rechnen muß.

Laut „Frankfurter Neue Presse“, die neben anderen Medien über den 30jährigen Sohn und Hartz-IV-Empfänger Richard Sarrazin schreibt (siehe auch die „tageszeitung“),  arbeitet dessen Mutter Ursula Sarrazin in diesen Tagen an einem Buch über ihre strengen Erziehungsmethoden. Haben wir also ein weiteres Buch à la Amy Chua, Autorin des Buches „Die Mutter des Erfolgs“ („Battle Hymn of the Tiger Mother“) zu befürchten? Mit Arno Orzessek sei auch hier zu antworten: „Wider die Republik der erhobenen Zeigefinger!“

Im „Zeit“-Gespräch mit Patrick Bahners, dem Feuilleton-Chef der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und Autor von „Die Panikmacher“, geißelt Bahners bei den Islam-Kritikern die „Lust an der Herabsetzung“. In der „Welt“ wird er von Monika Maron für sein Buch am 26.02.2011 als „Leisetreter“ gescholten.
Die „Zeit“ reagiert am 03.03.2011 mit dem „Manifest der Vielen“ auf Thilo Sarrazins „Deutschland schafft sich ab“ mit „Deutschland erfindet sich neu“.
Nach dem Deutschlandbesuch des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan und seinem Aufruf an seine Landsleute, sie mögen ihre Kinder erst Türkisch, dann Deutsch lernen lassen, erinnert Henryk M. Broder an japanische Parallelgesellschaften und zeigt in wünschenswerter Klarheit auf, warum Japaner keine Probleme in der Integration machen.
Um den Kreis rund zu machen, zu guter Letzt der dank aktualisierter Tagespolitik mehrfach umgebaute Motivwagen beim Rosenmontagsumzug in Düsseldorf: An „Merkels 11. September“ macht zu Guttenberg eine Bruchlandung im Kanzleramt.

02
Mär
11

Das Balzen in den Medien. Steffen Henssler, K.T. zu Guttenberg, Assange et al.

Über die Eitelkeit, speziell die Eitelkeit  in den Medien wollte ich längst schon geschrieben haben – allein die Zeit … Nun aber gibt es reichlich Material.
Eigentlich sind wir vernunftbegabte Wesen, dachte ich immer. Als diese vernunftbegabten Wesen kommt es einem merkwürdig an, wenn z. B. Julian Assange die Medien des Antisemitismus verdächtigt.
Ebenso seltsam ist, wie Karl-Theodor zu Guttenberg meint, die Medien beherrschen zu können. Es tut mir leid für ihn, aber selbst ein Freiherr hat sich den Gesetzen zu beugen, die eine wissenschaftsrelevante Würde zu vergeben haben.
Bei dem vielen Gerede über K. T. zu Guttenbergs gefälschter Doktorarbeit hat mich dieses Gespräch am meisten überzeugt:
u.a. mit Mercedes Bunz (aus London), Einzelkind, mit Stipendium aus der Heinrich-Böll-Stiftung.
Komisch, was Steffen Henssler in seiner Sendung „Topfgeldjäger“ so macht.
Heute, 02.03., hatte er die Darstellerin von „Lena“ zu Gast, dem „Titel-Star“ in der ZDF-Soap „Lena“, Jessica irgendwas … Wollte er sein jüngstes Bodybuilding-Ergebnis an sich selbst demonstrieren bei “Topfgeldjäger”? Peinlich war’s schon.
1. Ich habe nichts gegen Werbung bzw. das, was als sog. Product Placement früher verpönt war und jetzt offenbar en vogue ist und die Leute für dumm verkauft. Macht es: Ihr werdet sehen, was Ihr davon habt!

2. Ich habe nichts dagegen, rundherum informiert zu sein. Ich habe sehr wohl etwas dagegen, von Newslettern, die ich mir für wichtigere Aufgaben gespeichert hatte, rund um die Uhr belästigt zu werden wegen – nichts Wichtigem.
Wohltuend an diesem Abend ist, daß Peter Turi nicht über die Antisemitismus-Vorwürfe von Julian Assange berichtet.
A propos: Ich weiß, daß es da noch eine offene Rechnung von Daniel Domscheit-Berg gibt.
An diese offene Rechnung (das Buch „Inside WikiLeaks – Meine Zeit bei der gefährlichsten Website der Welt“ habe ich gelesen) traue ich mich – ehrlich gesagt, erst nach intensiver Lektüre; da sind zu viele offene Rechnungen, allerdings auch einiges Öffentliche, was ich jetzt nicht mehr verstehe …
Botschaft als Freundin von WikiLeaks: Ihr habt’s gründlich versaut!




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